Beige Tones

Nov 22, 2017 2 COMMENTS
 
Hallo meine Lieben!
Zurück mit einem Outfit, das ich Mitte Oktober getragen habe. Ein paar Tage vorher war ich mit Dani bei der Neueröffnung des Uniqlo Stores in Lyon, bei der Gelegenheit kaufte ich mir die Bluse, die meiner Meinung nach farblich sehr gut in den Herbst passt. Zu den Bildern, an diesem sonnigen Tag wurde "Le Petit Paumé" veröffentlicht und es gab eine Veranstaltung in der Innenstadt, bei der es die Bücher geschenkt gab. Darin findet man allerhand Dinge, die in der Stadt zu unternehmen sind, aber vor allem Restaurants, Cafés und Bars. Ein tolles Ding, vor allem als Neuling in der Stadt, findet man wirklich immer einen Ort, den man entdecken kann. Die Location zu diesen Fotos fand ich während den Journées européennes du Patrimoine, bestimmte Tage im Jahr, an denen viele normalerweise geschlossene Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und Museen teilweise kostenlosen Eintritt gewähren. So habe ich unter anderem einen Gang ins Museum der schönen Künste gemacht, in dem viele Gemälde, als auch Skulpturen ausgestellt sind. Das Museum hat einen wunderschönen Innenhof mit einem kleinen Park und einem Gewölbegang ringsherum. Es lohnt sich definitiv, mal hier vorbeizuschauen!

Bluse - Uniqlo // Pullover - Mango // Jeansrock - Bizzbee // Schuhe - New Look


Musée des Beaux Arts, Lyon · Fotos: Eline

Postcards from Southern Europe

Nov 19, 2017 2 COMMENTS

Rovinj, Istrien · Kroatien

Top of Frankfurt

Nov 12, 2017 6 COMMENTS

auf den Fotos zu sehen: Louisa & ich · Fotos: Hanna
Maintower Frankfurt a.M. · Neue Mainzer Straße 52

Personal Thoughts After 2 Months

Nov 1, 2017 7 COMMENTS
 
Es war lange mein großer, großer Traum, fließend Französisch zu sprechen, ins Ausland zu gehen und dort ein normales Leben zu führen. Warum dieser Reiz? Ich kann es mir bis heute nicht erklären, wenn ich danach gefragt werde. Es schien mir zu Schulzeiten immer absolut utopisch, dachte, es wäre nur eine von meinen zahlreichen Wunschvorstellungen, die immer als unerfüllt im geschlossenen Marmeladenglas ruhen müssten.

"Ja, ich hatte ein solches Glas, in das auf kleine Zettel meine großen und kleinen Sehnsüchte notiert wurden. Alle paar Monate öffnete ich es und schrieb die Geschichte zu jedem Erfüllten Wunsch auf."  

 
Hätte ich es nur mitgenommen in meine neue Heimat, könnte ich jetzt sicher ein paar mehr Zeilen schreiben. Denn ich habe eine Fremdsprache bis zu einem sehr ausgereiften Stadium gelernt und habe mich, gerade volljährig, in ein Abenteuer gestürzt. Darüber intensiv nachgedacht? Kann man nicht so definieren, ich hatte brennendes Interesse an allem, wollte Freiheit und mein Leben beginnen. Und wenn ich eine solche Angelegenheit beginne, dann mit Herzblut und Energie. So befinde ich mich nun inmitten in einer französischen Großstadt, gehe in die Uni und lebe mein Leben. Manchmal bin ich mir gar nicht bewusst, dass dies hier eigentlich ein bisschen exotisch ist. Bin ich hier zuhause? Gehöre ich hier hin? Wenn ich beginne, darüber nachzudenken, verwirren sich meine Gedanken ineinander, denn wo gehöre ich eigentlich überhaupt hin? Ist es das, diese Phase, in der man sich einen Platz in der Welt sucht? Klar, einen Wohnsitz habe ich, mein Familienzuhause auch, aber mein eigenes Zuhause ist momentan eher ein Gefühl, das sich mit Menschen verbindet. Und ich sage mir, dass das in Ordnung ist, denn anders kann ich mir sowieso nichts vorstellen. 


Was ich bereits gelernt habe? "Kulturen sind so gleich und doch so unterschiedlich"

Jedes Land und jede Stadt hat in einer bestimmten Weise ihren Rythmus, ihre Menschen und Gewohnheiten. Lyon habe ich noch nicht durchschaut. Die Menschen hier sind so verschieden und alle untereinander gemischt. Man muss sich selbst realisieren und teil dieser Masse werden. 
In der Metro bewegt man sich mäßig, nicht gemütlich, denn man schlendert ja keine Strandpromenade entlang, aber auch nicht beschäftigt gehetzt, denn in Paris sind wir hier auch nicht. Der Bus ist immer voll und wenn man sich nicht festhalten kann, hat man verloren, denn beim Fahrstil der Busfahrer wird man wie in einer Achterbahn hin- und hergeschaukelt. Die Tram ist auch immer überfüllt (ich spreche hier von einer Ölsardinensituation, an Wochentagen zu den Zeiten wenn Vorlesungen beginnen oder aufhören). Und Leihfahrräder? Man kann sie nie dann abstellen, wenn es man es dringend braucht. Also - eine Portion Geduld und Gelassenheit im Alltag! Hier sind überall Menschen, verschiedene Menschen, die eine Gemeinsamkeit erschaffen. Es ist die Kunst, sich darin einzugliedern!

Disons donc: "OUI, À LA VIE"
 
Lyon · die ersten zwei Monate

Jeans On Jeans

Oct 19, 2017 7 COMMENTS

Hallo zurück meine Lieben!
Ich kriege jedes Mal einen kleinen Schreck, wenn ich diesen Ordner mit den Bildern zum Bearbeiten oder Hochladen öffne, denn sie sind Ende August entstanden und mittlerweile geht es auf das Ende des Oktobers zu! Wie lange ist mein letzter Post her, was habe ich euch erzählt und was nicht? Mittlerweile habe ich mir ein kleines System überlegt, wie ich euch meine neue Stadt ein wenig näher bringen kann und gleichzeitig von meinen Uni Erfahrungen im Ausland zu berichten.
Nun zu meiner Kleiderwahl, vor zwei Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich zwei Jeansstoffe miteinander kombinieren würde, aber voilà! Bei Monki habe ich auch endlich nach langer Suche meine Jeans des Vertrauens gefunden, die einfach bequem, passend und bezahlbar sind! Die Jacke habe ich über Kleiderkreisel gekauft (übrigens von der lieben Bloggerin "aliselotte"! Frage mich immernoch, warum du sie nicht mehr wolltest, denn das Teil schließt man sofort ins Herz!). Mit dem Outfit habe ich mich übrigens ein wenig verloren im schicken Hamburg gefühlt, da habe ich wohl noch das Berlin-Feeling nicht ganz abgelegt.

Jacke - S.Oliver Second Hand // Hose - Monki // Top - H&M // * Stiefel - Manfield // Kette - schmuckladen



Selbstportraits · Hamburg Speicherstadt